Schmutzige Außenluft gegen Hitze drinnen
Schlechte Luftqualität ist ein Grund, Fenster meist geschlossen zu halten. Innenhitze während einer Hitzewelle ist ebenfalls ein Gesundheitsrisiko. Die Temperatur bleibt entscheidend, wenn der Raum schon sehr heiß ist.
Schlechte Außenluft ist ein echter Grund, Fenster meist geschlossen zu halten. Innenhitze während einer Hitzewelle ist ebenfalls ein Gesundheitsrisiko. Diese zwei Fakten ziehen in entgegengesetzte Richtungen.
Der Reflex, wenn die Luftqualitätskarte orange oder rot wird, ist, alles zuzumachen. In einem milden Raum ist das richtig. In einer Wohnung, die schon 28 oder 30 °C hat, die letzte kühlere Außenluft auszusperren kann die Hitze verschlimmern.
Die Temperatur bleibt entscheidend
Die App schließt nicht alles, sobald die Luftqualität schlecht aussieht.
- Schlechte Außenluft (europäischer AQI um 60 oder mehr): lieber ein kurzes Öffnen als weit auf, außer der Raum ist schon sehr heiß
- Sehr schlechte Luft (um 80 oder mehr): schließen, außer die Hitze drinnen ist gefährlich (etwa 28 °C oder mehr) und die Außenluft noch kühler. Dann lässt ein kurzes Öffnen trotzdem Wärme raus
- Kühlere Außenluft kann einem heißen Raum trotzdem helfen. Die Überlagerung öffnet nie ein Fenster, das Temperatur und Sonne schon geschlossen hatten
PM2,5 ist die Feinstaubzahl hinter einem Großteil der AQI-Farbe. Das ist nützlicher Kontext, keine medizinische Diagnose.
In einer dichten Straße sitzt derselbe AQI oft auf einer Wärmeinsel: Nächte bleiben wärmer, du hast also weniger Stunden, um Wärme rauszulassen. Dann ist dieser Ausgleich am schärfsten.
Die Checkliste Luft und Hitze
- Die Temperatur bleibt entscheidend: kühlere Außenluft kann einem heißen Raum helfen
- Lieber einen kurzen Stoß, wenn die Luft schlecht ist
- Zu lassen, wenn die Luft sehr schlecht ist und der Raum nicht gefährlich heiß
Das ist keine medizinische Beratung. Folge deiner örtlichen Gesundheitsbehörde bei Asthma, Herz- oder Lungenproblemen, oder wenn jemand Anzeichen von Hitzekrankheit zeigt.